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Nach Brandstiftungen: Manche Wunstorfer Papiercontainer werden nicht wieder neu aufgestellt

08.02.2024 • Daniel Schneider • Aufrufe: 2300

Die Wertstoffinselbrände haben Nachwirkungen: Abgebrannte Zäune werden teils nicht wiederaufgebaut, und an manchen Stellen in Wunstorf verschwinden die Altpapiercontainer nun endgültig.

08.02.2024
Daniel Schneider
Aufrufe: 2300
Feuerwehr löscht Wertstoffinselfeuer (Archiv) | Foto: Deppe/Dombrowski

Wunstorf (ds). Eine Serie von Brandstiftungen im vergangenen Jahr hatte Container auf zahlreichen Wunstorfer Wertstoffinseln in Flammen aufgehen lassen – oder auch die Wertstoffinseln selbst oder angrenzende Objekte zerstört. Ausgangspunkt der gelegten Brände waren meist Papiercontainer gewesen. Der Betreiber aha hatte daraufhin vorsorglich auf noch verschonten Wertstoffinseln vorübergehend die verbliebenen Papiercontainer entfernt.

Auf manchen der von den Bränden betroffenen Wertstoffinseln werden die Papiercontainer jedoch nicht mehr zurückkehren. Wie die Stadtverwaltung am Mittwochabend dem Ortsrat bekannt gab, wird es auf 3 Wertstoffinseln keine Papierabgabemöglichkeit mehr geben. Davon betroffen sind die Wertstoffinseln König-Ludwig-Straße, Rembrandtstraße und Gustav-Kohne-Straße.

Auch Zäune werden meist nicht ersetzt

An der Wertstoffinsel Nordrehr werden dagegen zwei Papiercontainer zurückkehren – allerdings wird dort darauf verzichtet, den abgebrannten Zaun zu erneuern. Auch am Recyclingpunkt in der Rembrandtstraße wird der zerstörte Zaun nicht wiederaufgebaut. Einen neuen, kleineren Zaun soll nur die Wertstoffinsel König-Ludwig-Straße erhalten, dort soll der Zaun künftig 1,2 Meter hoch sein.

Wertstoffinsel Rembrandtstraße (Archiv) | Foto: Daniel Schneider

Auf dem nun freien Platz in der Rembrandtstraße sollen eventuell mehr Glascontainer aufgestellt werden, hieß es. Gänzlich entfallen Glascontainer dafür in der Gustav-Kohne-Straße – weil das Abfuhrunternehmen dort die Abholung nicht mehr gewährleisten kann.

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Kommentare


  • Wißmann sagt:

    Das in der Gustav Kohne Str. Keine mehr aufgestellt werden, ist keine gute Lösung, da die Leute auch heute ihren Glasmüll dort hin werfen. Bitte überdenken oder einen Standort wählen in der Nähe [vor dem Vion Gelände vieleicht] da könnte dann auch der Glaslkw durchfahren.

  • Grit D. sagt:

    Sicherlich ist für die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße, die künftig ohne Altpapier-Container leben müssen, die Entsorgung mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden.
    Mögliche Verärgerung darüber ist mir durchaus verständlich.

    Doch ich habe auch viel Verständnis für den Entsorger, der künftig keine Sammelbehälter mehr ausstellen wird.
    Denn so lange die Brandstifter nicht ermittelt und gefasst werden können, dürften meiner Vermutung (!) nach auch Kostengründen zur Entscheidung beigetragen habe.

    Eine gute Lösung dürfte erst zu finden sein, wenn der/die Brandlegenden ermittelt wurden („Die Hoffnung stirbt zuletzt“).

  • SA sagt:

    Was kostet so eine Tonne der Stadt? 200€? Was kostet es Wald und sonst wo zu Unrecht abgestellter Müll zu entfernen der Stadt? 1500€?

  • Nanouk sagt:

    Sehe ich auch so, tja Pech gehabt, dann alles in Wertstoffsäcke oder eben sonstwohin, so sind die Menschen eben!!! Ich hatte es selbst erfahren müssen, wie rabiat man mit den Containern umgeht!!!

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