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Weiße Fahrradspuren wieder erkennbar: Fahrbahnmarkierungen auf Wunstorfer B441 wurden erneuert

25.09.2025 • Redaktion • 2 Min.Kommentare: 5

Auf Wunstorfs vielbefahrenster Straße wurden die Markierungen neu gezogen. Vor allem Radfahrer im Bereich Alte Bahnhofstraße dürften sich nun wieder sicherer fühlen.

25.09.2025
Redaktion
2 Min.
Absperrpylon an der Ecke Georgstraße mit noch altem Zustand | Foto: Schneider

Wunstorf (ds). Am vergangenen Montagvormittag rückte eine Fachfirma für Straßenmarkierungsarbeiten in der Wunstorfer Kernstadt an: Auf der B441 im Bereich Alte Bahnhofsstraße und Düendorfer Weg wurden die weißen Fahrbahnmarkierungen neu aufgebracht.

Beschwerden über die immer schlechter erkennbaren Fahrbahnbegrenzungslinien hatten sich in den vergangenen Monaten bereits gehäuft.

Vor allem Radfahrer hatten bemängelt, dass die Radfahrspur auf der nördlichen Fahrbahnseite in Richtung Innenstadt kaum noch zu sehen sei, und berichteten von negativen Erfahrungen und Sicherheitsbedenken im Zusammenspiel mit dem Kraftfahrzeugverkehr. Insbesondere für den Bereich in der Kurve gegenüber der Einmündung Düendorfer Weg hatte das gegolten. Bei schlechteren Sichtverhältnissen schien die Radspur gar nicht mehr vorhanden zu sein.

Denn während die Fahrradspurübergänge an den Einmündungen vor zwei Jahren mit roter Farbe gefüllt und damit markanter hervorgehoben worden waren, war an den normalen Spuren nichts verändert worden. Sie waren seit dieser Zeit weiter verblasst. Stattdessen waren dann kürzlich auch entlang der Kolenfelder Straße die roten Radspurbereiche entstanden.

Frisches Weiß

Nun aber wurde sich um die weißen Markierungen gekümmert. Es sei ein Wunsch aus der Bürgerschaft gewesen, dass die Sichtbarkeit für Radfahrspuren deutlicher werde, bestätigte Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) im Gespräch mit der Auepost.

Gegenüber der Einmündung Düendorfer Weg | Foto: Schneider
Die Spur ist wieder deutlich wahrnehmbar | Foto: Schneider
Im Vergleich dazu die Straße vorher | Foto: Schneider

Mit dem Projekt Fahrradstadt Wunstorf hat die jetzige Maßnahme jedoch weniger zu tun – die Noch-Bundesstraße wird nicht von der Stadt, sondern von der entsprechenden Straßenbaubehörde verwaltet, die Instandshaltungsarbeiten werden dort koordiniert. Die entsprechende Bitte war jedoch von Wunstorf dorthin weitergegeben worden.

Erst wenn die Nordumgehung fertiggestellt ist, wird sich dies ändern. Dann wird Wunstorf ganz allein entscheiden können, auf welche Weise und in welchem Markierungszustand dort Fahrzeuge entlangfahren sollen.

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Kommentare


  • J. sagt:

    Super das die Markierung endlich drauf ist.

    Anfang August 2024 hatte ich den Straßenbaulastträger in Wennigsen angeschrieben. Leider hat die ausführende Firma viel zu tun und es hat lange gedauert. Gut das es jetzt noch vor der dunklen Jahreszeit geklappt hat, damit in Wunstorf das Radfahren sicherer wird.

    • Anonym sagt:

      Der Straßenbaulastträger aus Wennigsen musste vermutlich zunächst die Fahrradwege in Peru anlegen. Da muss Wunstorf schon mal etwas warten – das versteht man ja…

  • B. sagt:

    „Es sei Wunsch der Bürgerschaft gewesen …“.

    Eigentlich hätte diese Farbauffrischung hinsichtlich der Sicherheit längst hätte erledigt sein. Merkwürdig, dass die „Bürgerschaft“ erst dazu ihr Plädoyer hatte geben müssen.

    Um wie viele Ecken herum muss sich eine derartige Entscheidung erst schlängeln, bevor etwas in Angriff genommen wird, wo gerade in letzter Zeit viel Fragwürdiges ohne großes Rammtata plötzlich (leider) passiert ist?

    • Sabine sagt:

      Dann kennen Sie sich mit Klassifizierung von Straßen und der jeweiligen Verantwortung scheinbar nicht aus.
      Es wurde ja schon drauf hingewiesen, dass der Straßenbaulastträger in Wennigsen seinen Sitz hat.
      Bitte nicht immer alle für alles für antwortlich machen.

  • B. sagt:

    Dass der Straßenbaulastträger in Wennigsen seinen Sitz hat, ist kein Argument für eine fehlende Sicherheitsleistung im Straßenverkehr. Es ist einfach nur Schlamperei und Ignorieren des Wesentlichen.

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