
Wunstorf/Oldenburg (red). Im Herbst waren Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl in Wunstorf und waren auf zwei Veranstaltungen im Jubiläumsjahr des Forum Stadtkirche aufgetreten – unter anderem im ausverkauften Stadttheater. Das Publikum war beeindruckt – und das Künstlerpaar offensichtlich auch.
Denn Klaus-Peter Wolf, der für die Nordwestzeitung auch eine wöchentliche Kolumne schreibt, hat Wunstorf dort nun verewigt – auf eine Weise, die keine noch so gute Werbekampagne des Stadtmarketings je erreichen könnte: Mit ehrlichem Lob für die Kulturszene in der Stadt.
In dem gestern in der NWZ veröffentlichen Text berichtet der Bestsellerautor vom Besuch in der Auestadt, die er im Rahmen seiner langen Lesereise ebenfalls gemeinsam mit seiner Frau, Autorin und Sängerin Bettina Göschl, besuchte, von den hier gemachten Erfahrungen.
Oft berichtet Wolf in seiner Kolumne „Mein Ostfriesland“ vom Leben und Schreiben in Ostfriesland – aber eben auch von seinen Erlebnissen auf Tourneen. Dieses Mal von Wunstorf.
Wolf beschreibt Wunstorf darin als eine von den zauberhaften Orten, die „man sonst gern übersieht“: Mit einer besucherfreundlichen Innenstadt, mit guten Eisdielen, mit einem Umfeld, in dem sich Künstler wohlfühlen und in dem Poesie ihre Kraft entfalten kann.
Die Darstellung von Wunstorf in seiner Kolumne ist bislang einzigartig. Oft bezieht sich Wolf auf lokale Ereignisse während seiner Auftritte in den zahlreichen Städten, doch einen zu Wunstorf vergleichbaren Anklang hat es bisher nicht gegeben. „Zauberhafter Ort“ ist damit ein verliehenes Prädikat, das die Auestadt bislang für sich allein verbuchen darf.
Für die hiesigen Fans, für die Veranstalter und Helfer rund um das Forum Stadtkirche und die Stadtgesellschaft ist es ein kleines magisches Weihnachtsgeschenk – ein besonderer Dank für einen herzlichen Empfang, der Künstlern in Wunstorf bereitet wird.
Wolfs Kolumne in der NWZ: "Lesung in Wunstorf: Technikpanne schafft unerwartete Magie"
siehe auch: "Die mit dem Wolf summt"
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