Die Wunstorfer Grünen sprechen angesichts der Abholzungen in der Fußgängerzone von „Baumfrevel“: Die Politik sei vorher nicht gefragt worden.
Die Wunstorfer Grünen sprechen angesichts der Abholzungen in der Fußgängerzone von „Baumfrevel“: Die Politik sei vorher nicht gefragt worden.
Investoren bauen in Wunstorf zwar Wohnungen – aber in der Regel keine kleinen bezahlbaren. Die SPD-Fraktion will hier gegensteuern.
Am Donnerstagabend wurde neben der alten Fußgängerzone über die künftige neue Fußgängerzone diskutiert. Ohne Zwist sollte es ablaufen. Aber plötzlich war nicht nur die Innenstadt Thema, sondern auch der Barnekreisel, Barneplatz, Strandterrassenvorplatz und die frisch gefällten Bäume in der Nordstraße.
Nach heftiger Kritik an mangelnder Transparenz beim kommenden Innenstadtumbau kommt aus der Politik der Vorschlag, einen Arbeitskreis zu bilden. Dieser könnte später mitentscheiden, wie der Siegerentwurf konkreter umgesetzt werden soll. Schon vor 45 Jahren hatte es einen solchen Arbeitskreis gegeben, als Wunstorfs Fußgängerzone entstand.
CDU-Landtagsabgeordneter Sebastian Lechner auf Sommertour in Wunstorf: Am Steinhuder Meer wurde die Feuerwehr besucht – und bei der Tafel Wunstorf direkt mit angepackt. Lob und Kritik gab es vom niedersächsischen CDU-Chef gleichermaßen.
Die Grünen waren anlässlich einer Sommertour zu Gast bei K+S. Sie erfuhren viel über die Ausrichtung des Unternehmens und seiner Projekte. So läuft aktuell auch ein Versuch mit einer Photovoltaikanlage an den Hängen des Kaliberges.
Die Freien Demokraten in Wunstorf und Neustadt hatten zum Sommerfest ans Steinhuder Meer geladen. Hauptgast des Abends war der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr. Er referierte über den Schlüssel zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe, der bereits mit Sprachförderung im Kindergartenalter beginne.
Statt Millionenumbau aufs Bestehende konzentrieren: Das „Elements“ soll reines Sportbad bleiben und die Freizeitschwimmer sollen gerne Neustadt und Seelze besuchen – das fordert die Wunstorfer FDP.
Über 100 Kinder, aber nur Raum für 50: Die Paul-Moor-Schule kämpft weiter mit Platzproblemen. Die Erweiterung ist schon geplant, doch FDP und CDU in der Region dringen auf sofortige Maßnahmen.
Das Projekt Barnekreisel kommt auf den Prüfstand: Das städtische Baureferat soll das Vorhaben analysieren. Nach der Sommerpause soll sich der Bauausschuss des Rates mit der verwaltungsinternen Aufarbeitung befassen. Das hat Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) entschieden. Ziel: aus Fehlern lernen.
Die Überschrift zum Antrag ist sperrig, das Motiv der Autoren weitreichend: Die Ratsfraktion der Grünen wünscht sich genauere Blicke auf die Effektivität des Rathauses. Sie will die Transparenz der Verwaltung erhöhen und regelmäßig über den Stand der Dinge informiert werden – ohne ständig nachhaken zu müssen. SPD/CDU-Gruppe und AfD lehnen das ab, Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) ebenfalls.
Die plötzliche Schließung des Hallenbads einschließlich Vorgeschichte und Krisenbewältigung entwickelt sich zum Hauptthema der aktuellen Stadtpolitik: Nach der CDU kritisieren auch Grüne und FDP die Problemlösung und vor allem die Informationspolitik. Im Blickpunkt: Bürgermeister und Bäder-Aufsichtsrat.
Im städtischen Haushalt für 2025 droht ein Defizit von bis zu drei Millionen Euro. Ausfälle bei den Steuereinnahmen sind die Ursache. „Die Wirtschaftskrise ist bei den Kommunen angekommen“, heißt es im Rathaus. Sofortige Konsequenzen wie etwa eine Haushaltssperre sind nicht geplant.
Die SPD-Fraktion im Wunstorfer Stadtrat lässt sich den Vorwurf des Totschweigens in Sachen Hallenbad nicht bieten: Eine solche Schuldzuweisung sei absurd. Das, was die gestartete Petition fordere, geschehe längst – und dies sei auch kein Geheimnis. Man unternehme alles, um auch das Hallenbad bald wieder in Betrieb nehmen zu können. Für die CDU haben die Genossen noch einen Seitenhieb parat.
Die Schwimmbaddebatte in Wunstorf eskaliert. Während Verantwortliche das Thema mit Blick auf pragmatische Lösungen am liebsten unter dem Radar halten würden, pocht die Öffentlichkeit darauf, dass es irgendwie weitergeht. Nun fordert auch die CDU den Bürgermeister auf, Antworten zu geben – und stellt quasi ein Ultimatum.
Marvin Nowak übernimmt den Posten von Anne Dalig im Wunstorfer Stadtrat: Der 36-Jährige ist neuer Fraktionsvorsitzender.
Die Junge Union steht vor einer Wiederbelebung in Wunstorf. Die Jugendvereinigung der CDU wurde nun in der Stadt neu gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Frederik Ilgner gewählt.
Der Vorstand der Grünen ist seit diesem Frühjahr wieder komplett: Laura Müller wurde zur Vorstandssprecherin gewählt. Die übliche Doppelspitze hatte in den vergangenen Monaten nicht bestanden. Nun schauen die Grünen gestärkt in Richtung Kommunalwahl.