Wunstorfer Auepost

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Ministerin Birgit Honé hat gestern im Rathaus einen Förderbescheid aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ übergeben. Damit wird die Einstellung eines Projektmanagers möglich.

Kerstin Obladen (FDP) tritt als stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Steinhude zurück. Die Entscheidung ist auch Ausdruck der grundsätzlichen Unzufriedenheit mit der politischen Arbeitsebene in der Stadt.

Die Ergebnisse der Parkplatz-Evaluation liegen vor: Seit Einführung der gebührenpflichtigen 1-Stunden-Parkplätze und der Verdoppelung der Gebühren parken weniger Autofahrer in der Wunstorfer Innenstadt. Dafür ist ein bestimmter Parkplatz weiterhin stets überbelegt. Ob das alles aber wirklich an den neuen Regeln liegt, konnte nicht bestätigt werden.

Der Ministerpräsident kommt innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal nach Wunstorf – und auch die Landwirtschaftsministerin stattet der Stadt einen Besuch ab.

Preissteigerungswelle, Dürresommer, Ukraine, dritter Corona-Winter und eine Spitze Richtung Markus Söder: Am Mittwoch war Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in Idensen zu Besuch und stellte sich den Fragen der rund 40 Kaffeestuben-Gäste.

250 Euro für jeden Wunstorfer Haushalt, der sich eine Mini-Solaranlage für den Balkon kauft – das möchte die Wunstorfer SPD. CDU und FDP in der Region fordern hingegen, mehr Solarstrom auf regionseigenen Gebäuden zu produzieren, um die Klimabilanz zu verbessern.

Am Mittellandkanal zwischen Kolenfelder Hafen und Wetterschacht haben die Arbeiten zur Verlegung der Spezialrohre begonnen, in denen ab Jahresende Salzlauge fließen soll. Die Pipeline ist Teil eines zehn Millionen Euro teuren Projekts von Kali und Salz (K+S) zur Flutung von Sigmundshall.

Das Hallenbad erweitern oder es abreißen/verkaufen und etwas ganz Neues ganz woanders bauen? In der Stadtratssitzung am Mittwoch nahm das Thema Hallenbad erwartungsgemäß den meisten Platz ein, doch die Meinungen deckten sich von der AfD bis zu den Grünen. Nur ein CDU-Ratsherr legte den Finger in die Wunde …

In einer Ideen- und Denkwerkstatt sollen Geschäftsinhaber am 12. Juli gemeinsam mit Experten der Stadtverwaltung und der Agentur „dreizehn+vier“ ein Pilotprojekt auf den Weg bringen: eine Internet-Präsentation der vielfältigen Einzelhandelsangebote, verknüpft mit Tipps zu touristischen und kulturellen Pluspunkten der Stadt. Der bisherige Gedankenaustausch mit der Werbegemeinschaft und weiteren Händlern zeigt: Das Ziel eines digitales Kaufhauses oder digitalen Marktplatzes, wie vom Rat im Februar beschlossen, ist nicht leicht zu erreichen.

Die Wunstorfer Grünen haben sich zur Fraktionsklausur getroffen und hatten Steyerbergs ehemaligen Bürgermeister zum Thema kommunaler Klimaschutz zu Gast. Viele Neumitglieder nahmen erstmals an dieser Runde teil.

Blau-Weiß statt Rot: Bereits einen Tag nachdem die neuen S-Bahnen in Wunstorf fuhren, war auch die eigene Servicestelle im Wunstorfer Bahnhof eingerichtet: Dort berät und verkauft die S-Bahn Hannover nun selbst.

Die Erinnerung an jüdische Wunstorfer, ihr Leben und ihr Schicksal sollen stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden – über die Verlegung sogenannter Stolpersteine hinaus. Das hat der Ortsrat Wunstorf am Dienstagabend einstimmig beschlossen. Der Antrag der Grünen, derartige Gedenktafeln anzubringen, wurde auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Thomas Silbermann (SPD) mit einer Initiative von CDU und FDP zusammengeführt. Darin wird die Beteiligung von Schulen an der Erinnerungsarbeit gefordert. Federführend soll ein Arbeitskreis unter Leitung von Andreas Varnholt sein.

Einstimmig hat der Ortsrat Wunstorf am Donnerstag Vorentscheidungen für die tiefgreifende Umgestaltung der Innenstadt getroffen. In den nächsten 15 Jahren sollen aus Städtebauförderungsprogrammen insgesamt fast 18 Millionen Euro investiert werden. Hintergrund: Die Hälfte der Gebäude in der „schönsten Innenstadt der Region“ – so die Werbung – muss laut Gutachten saniert werden. Und: Der sogenannte öffentliche Raum, vor allem die Fußgängerzone, zeige „erhebliche Mängel“.

Eine sichtbare Solidaritätsbekundung für die Soldaten des Fliegerhorstes möchten FDP und CDU in Klein Heidorn errichten: Die „gelbe Schleife“ soll an den Ortseingängen angebracht werden.

Erstmals nach Jahrzehnten hat Wunstorf wieder ein explizites Citymanagement: Seit diesem Monat kümmert sich Tanja Berg um die Optimierung der Innenstadt.

Martin Ehlerding

Das Statement von Birgit Mares (Grüne) rufe ein falsches Bild von der gestrigen Ortsratssitzung in Großenheidorn hervor, sagt Ortsbürgermeister Martin Ehlerding (SPD). Es war eine Entscheidung für die Transall, aber deswegen keine Entscheidung gegen Gernika. Es habe zudem Konsens unter den Mandatsträgern geherrscht.

Die neue Zufahrtstraße zur Airbus-Halle soll „Straße der Transall“ heißen. Birgit Mares kritisiert die Ortsratentscheidung und hatte sich für die Benennung nach der spanischen Stadt Gernika eingesetzt.

Viel Bewegung in der Wunstorfer und Steinhuder Gastronomie, viel Neues im Bereich Südstraße und viel Schuhauswahl – die Wunstorfer Wirtschaftsnachrichten im Juni 2022.

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