Ralfs Radweg: Von Wunstorf nach Australien mit dem Fahrrad

Mit dem Fahrrad nach Australien

Ein Jahr lang durch die Welt: Ralf Völkers ist zurück

Weltreiseradler Ralf Völkers ist wieder zu Hause: am Dienstagvormittag landete der Weltreiseradler in Hannover-Langenhagen. Freunde und Familie bereiteten ihm eine Willkommensüberraschung. Die Auepost war live dabei.

Willkommendelegation
Will­kom­mens­de­le­ga­ti­on am Flug­ha­fen | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Wunstorf (red). Genau 357 Tage dau­er­te die Welt­rei­se des Wunstor­fers. Am 1. Mai 2018 war er am Bür­ger­park auf­ge­bro­chen, durch Mit­tel-, Süd- und Ost­eu­ro­pa gera­delt, hat­te die Tür­kei gestreift und hat­te dann in Süd­ost­asi­en wei­ter­ge­stram­pelt, bis er recht­zei­tig zum Sil­ves­ter­feu­er­werk in Syd­ney Aus­tra­li­en erreich­te, hat­te danach Neu­see­land bereist und war zuletzt noch ein­mal nach Viet­nam und Kam­bo­dscha auf­ge­bro­chen. Von sei­nen Sta­tio­nen berich­te­te er wöchent­lich im Radio – und die Aue­post beglei­te­te ihn ein Jahr lang in Wort und Bild.

Das große Wiedersehen

Mit einer knap­pen hal­ben Stun­de Ver­spä­tung lan­de­te sei­ne Maschi­ne ges­tern auf dem Flug­ha­fen Han­no­ver – und führ­te ihn somit an den Aus­gangs­punkt sei­ner Welt­rei­se zurück. Die Daheim­ge­blie­be­nen hat­ten den Moment sei­ner Ankunft schon seit Tagen orga­ni­siert: mit einem gro­ßen Trans­pa­rent wur­de er von Freun­den und Fami­lie will­kom­men gehei­ßen.

Ankunft Ralf Völkers
Ralf Völ­kers wird in die Arme geschlos­sen | Foto: Mir­ko Baschet­ti
Ralf Völkers mit Hund
Wegen tie­ri­scher Freu­de nur sche­men­haft aufs Foto zu bekom­men: Herr­chen ist wie­der da | Foto: Mir­ko Baschet­ti

In einem Jahr passiert viel

Nun ist er wie­der in Wunstorf und kann nicht nur auf sei­ne Erleb­nis­se zurück­bli­cken, son­dern muss auch aller­hand Neu­es zur Kennt­nis neh­men, denn in dem Jahr sei­ner Abwe­sen­heit hat sich in der Hei­mat man­ches ver­än­dert. Die Bri­ten sind immer noch in der EU und der BER-Flug­ha­fen ist immer noch nicht fer­tig, dafür ist die Aue­post auf ein­mal in der Fuß­gän­ger­zo­ne zu fin­den, der 500-Euro-Schein ist abge­schafft, die Kitas wur­den gebüh­ren­frei und das Stein­hu­der Meer hat viel Was­ser ver­lo­ren. Die Gru­be Sig­munds­hall wur­de dicht­ge­macht, und sogar über die Schlie­ßung von Völ­kers’ „Arbeits­platz“ wur­de dis­ku­tiert – da der Bus­be­triebs­hof in der Kern­stadt auf­ge­ge­ben wer­den soll. Aus­ge­rech­net der Welt­rei­ser­ad­ler wür­de dann wohl nicht mehr so gut mit dem Rad zur Arbeit kom­men …

Fahrradtasche am Flughafen
Fahr­rad und Gepäck sind auch noch da | Foto: Mir­ko Baschet­ti

Doch nun wird erst ein­mal gefei­ert, dass Völ­kers wie­der zu Hau­se ist. Zumin­dest um Spei­chen­brü­che, Gegen­wind und Visa­zeit­räu­me muss er sich dabei nun kei­ne Gedan­ken mehr machen.

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3 Kommentare
  1. Doris Baumann sagt

    Tol­le Leis­tung!

  2. Volker Ernst sagt

    Auf ein Bier im Rats­kel­ler! Herz­lich will­kom­men

  3. Friedlies Reschke PR sagt

    wann berich­tet er live?

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