Wunstorfer Auepost

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Erschöpft sind die Feuerwehrleute, die gegen den Großbrand des ehe­maligen Pelz­-Gebäudes Anfang August gekämpft haben. Über 300 Ein­satzkräfte sind vor Ort. Auch wenn das Dach eingestürzt ist und die unmittelbaren Flammen gelöscht scheinen: der Einsatz wird sich noch durch die Nacht hindurch bis zum Anbruch des nächsten Morgens zie­hen. Zwei Atemschutzgeräteträger in Bereitschaft haben in diesem Moment auf einer Bank Platz genommen und warten auf ihren Einsatz.

Der Fernmeldeturm Barsinghausen scheint von einer Feuersbrunst bedroht – aber es ist nur das Zusammenspiel von Wolken und Sonne, die diesen Eindruck aus Blickrichtung Wunstorf vermittelt.

Ja wo sind wir denn hier? Wo Luthe drin ist, steht nun plötzlich Wunstorf drauf. Ortsteile sollen im Industriegebiet Süd keine Rolle mehr spielen – jedenfalls auf den Ortsschildern. Auf denen wird jetzt nur noch die Stadt genannt.

Kuhbrunnenbeleuchtung auf Abwegen: Aktuell scheint das unebene Pflaster das Highlight der Fußgängerzone zu sein – und wird auffällig prominent illuminiert. Der Kuhbrunnen selbst bleibt dunkel … nur eine besondere Stelle nicht.

Wäre ja auch zu schön gewesen: Streiche den Bahnhofstunnel einfach weiß – und das subjektive Sicherheitsgefühl steigt wie von selbst. Der Haken an der Idee: Wer auffällige Botschaften verbreiten möchte, findet auf diesem Untergrund plötzlich eine anscheinend unwiderstehliche Projektionsfläche.

Was entsteht da gerade in Luthe? 21 neue Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderungen sind im Bau. Die Lebenshilfe zieht mitten in den Ort und will den künftigen Bewohnern gleichzeitig Refugium und ein Leben im Mittelpunkt ermöglichen. Ein Blick ins künftige Gebäude.

Hatte Alfred Hitchcock sich womöglich vom Steinhuder Meer inspirieren lassen …?

Die erste Wunstorfer Hochzeitsmesse im Hotel Cantera by Wiegand zog am vergangenen Wochenende viele Besucher an. Nicht nur sie nahmen viele Eindrücke und Inspirationen mit – auch die Hochzeits-Dienstleister untereinander lernten sich besser kennen. Bei der Modenschau – mit schlichten bis opulenten Brautkleidern – musste jedoch jemand des Saales verwiesen werden.

Uralte Tradition aus dem Erzgebirge, aktuell in Wunstorf zu sehen und manchmal Opfer von zusätzlich gebohrten Belüftungslöchern. Eine Geschichte über falsche Engelsfarben, Räuchermännchen und ihren Verkäufer.

Im Gespräch mit Kartenbetrügern: Die Auepost auf der Spur von Fake-Ticket-Verkäufern rund ums Wunstorfer Handball-Länderspiel. Wie die Internetbetrüger arbeiten und kartensuchende Opfer in die Falle locken, haben wir uns genauer angesehen.

Plötzlich kann man an vielen Stellen der Stadt nur noch einige Meter weit blicken, ganze Ortsteile scheinen verschluckt zu werden – der erste große Herbstnebel war da. Die Fotodokumentation.

Barfußpfad auf Wunstorfer Art …? In der Nähe des Nordwallparkplatzes zeigte ein Hinweisschild eine ganze Weile lang nicht zum eigentlichen Barfußweg – sondern schickte die Spaziergänger auf eine ganz neue Art von Barfußerlebnis. Direkt in eine Baustelle.

In diesem Ort stecken so viele Erinnerungen – und das alte Wunstorfer Freibad wirkt, als wollte es sie noch möglichst lange festhalten. Aber Bäume und Sträucher erobern sich immer mehr Raum zurück – und manch eindringender Besucher erledigt den Rest. Eine Rückkehr zum Lost Place mitten im Herzen der Stadt.

Architektonische Highlights in Wunstorf: Großzügiges Weiß kann freundlich wirken, verstärkt jedoch auch Kontraste. An der Bahnhofsunterführung lässt sich beides eindrucksvoll erleben.

Fehler, die nicht passieren dürfen, aber trotzdem wirklich so passiert sind: In Texten sind sie heutzutage schnell korrigiert, doch manche sind einfach zu schön, um sie nicht doch für die Nachwelt festzuhalten. Wenn was sprachlich voll danebenging, dann dokumentieren wir das hier in unserer Wunstorf-Presseschau.

Nicht immer verläuft bei Schwertransporten alles so glatt wie in Wunstorf. Das Risiko, dass ein Transport auf schwierigen Wegen einmal kippt, ist vorhanden – aber am meisten Probleme machen den Fahrern und Begleitern renitente Verkehrsteilnehmer.

Alles in allem 160 Tonnen und rund 135 Meter Gesamtlänge: In der Nacht auf den 1. Oktober 2024 schoben sich vier Schwertransporter mit Betonträgerelementen von der A2 bis zum Wunstorfer Barneviertel – mitten über die Felder.

Aktuell in Wunstorf: Liegengebliebenes Fahrzeug am Ende der Hochstraße stadteinwärts.

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