Wunstorfer Auepost

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Während Bäderbetriebe und Stadt sowohl Personal als auch Projektmanager und Architekten für die Erneuerung des Hallenbads suchen, hinterlässt die jüngste Vergangenheit ihre Spuren: Zwischen bisher zuständigen Planern und der städtischen Bädergesellschaft ist es zu einem juristischen Streit gekommen.

Hotelbetrieb auf der Insel Wilhelmstein wird es künftig wohl nicht mehr geben. Die jetzigen Pächter verlängern den laufenden Vertrag nicht. Für die nächste Saison wird ein neuer Pächter gesucht, der die Gastronomie übernimmt. Jetzt für 2025 soll noch alles wie gewohnt stattfinden.

Was geschieht hinter den Kulissen, um das Wunstorfer Hallenbad wieder in Betrieb zu nehmen? Die Stadt sagt, was derzeit alles getan wird, damit das „Elements“ spätestens bis zum 15. September wieder öffnen kann.

Mitten in der Wunstorfer Fußgängerzone, in der Langen Straße nicht weit vom Kuhbrunnen, hat ein Kiosk eröffnet. Seit vergangenem Mittwoch gibt es „Mo’s Kiosk“.

Die Schließung des Hallenbades kostet die Stadt bares Geld: Von Ende April 2024 bis Ende April 2025 sind die Erträge der Bäderbetriebsgesellschaft um eine Viertelmillion Euro zurückgegangen. Sie betrugen am 30. April dieses Jahres nur noch 23.000 Euro. Das zeigt eine Bilanz, die die städtische Pressestelle am heutigen Dienstag vorgelegt hat.

Die Einschränkungen für Kunden der Sparkasse Hannover nach der technischen Fusion mit der früheren Stadtsparkasse Wunstorf sind aufgehoben: Die Sparkasse hat am Wochenende die IT-Integration erfolgreich beendet, ohne dass dabei Schwierigkeiten aufgetreten wären. Die Systeme sollen nun wieder regulär genutzt werden können.

Mit der technischen Zusammenführung am kommenden Wochenende übernimmt die Sparkasse Hannover endgültig die Stadtsparkasse Wunstorf. Für die Kunden bedeutet das: gravierende Einschränkungen vom 23. bis 25. Mai – und ab 26. Mai eine neue Bankleitzahl. Die Sparkassenführung empfiehlt: Bargeld vor dem 23. Mai abheben oder beim Bezahlen auf die Kreditkarte umsteigen.

Die Wunstorfer und Wunstorfbesucher hatten am Sonntag viel Auswahl: Flohmarkt, große Wirtschaftsmesse – und auch noch verkaufsoffener Sonntag in der Fußgängerzone. Viele Geschäfte öffneten zu einem aufwändigen Rahmenprogramm.

Der Kontrast könnte nicht größer sein: Noch wartet ein leeres Messegelände auf dem Wunstorfer Schützenplatz – doch an diesem Wochenende wird es hier nur so wimmeln vor Angeboten und Besuchern.

Eine lange Freibadsaison wartet: Das städtische Freibad Bokeloh öffnet schon jetzt am 1. Mai – zwei Wochen früher als üblich. Glauben wollen das viele jedoch erst, wenn sie am Donnerstag wirklich im Wasser sind. Doch die Bäderleitung persönlich hat diesmal bereits getestet, dass alles funktioniert.

Die Wunstorfer Stadtsparkasse existiert nicht mehr. Sie ist in der Sparkasse Hannover aufgegangen, ihre alten Spuren verschwinden zusehends. Aber es geht weiter ums Geld: Neu sind Fusionsbeirat und Stiftung, in denen zahlreiche bekannte Namen vertreten sind.

Alles für den schönsten Tag im Leben: Am 30. März ist große Hochzeitsmesse im Wunstorfer Hotel cantera by Wiegand. Um 12 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Die Messe etabliert sich damit nun in der Stadt als fester Termin rund ums Thema Heiraten.

Nach knapp vier Jahren in Wunstorf verabschiedet sich Sport Hiller mit seiner Filiale in der Hindenburgstraße. Derzeit läuft der Räumungsverkauf. Grund für das kurzfristige Ende: Personalmangel.

Der Bürgermeister drückt aufs Tempo, aber der Bauantrag für das künftige Gebäude der Sparkasse verzögert sich. Zu viele Fragen sind noch nicht beantwortet. Im Zentrum: das Energiekonzept und die Stellplätze.

Am 15. März wurde gefeiert in der Wunstorfer Fußgängerzone: Im neuen Ladengeschäft „StilPunkt“ stieß Familie Neubert mit ihrem Team, Gästen und Kunden auf die Eröffnung an. Unter den ersten Einkaufenden: Ein Torhüter aus Hannover.

Am vergangenen Dienstag wurde in Wunstorf lebhaft zum Thema Selbstständigkeit diskutiert: Beim ersten Gründerinnenabend waren rund 40 Interessierte gekommen.

Ein paar Wochen bleiben noch bis zum diesjährigen Wunstorfer Wirtschaftswochenende. Interessierte Firmen müssen sich dennoch beeilen, um noch einen Wunschplatz zu bekommen: Drei Viertel der geplanten Fläche sind bereits vergeben – und die heiße Vergabephase für die verbleibenden Stände beginnt jetzt.

Es tut sich etwas Interessantes in Wunstorf. Nicht irgendwo, sondern genau im Herzen der Altstadt, wo die drei Fußgängerzonen-Straßen sozusagen ihren Schnittpunkt haben: In der ehemaligen Gerry-Weber-Filiale zieht ein ganz neu geschaffenes Lifestyle-Modehaus für junge und junggebliebene Leute ein. Eine örtliche Unternehmerfamilie geht damit aufs Ganze in der Wunstorfer Innenstadt.

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