Wunstorfer Auepost

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Auch in Wunstorf werden die Sommer durch den Klimawandel immer heißer. Für viele Menschen bedeutet Hitze ein gesundheitliches Risiko. In einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Mehrheitsfraktionen von SPD und CDU aus diesem Grund für die Entwicklung eines lokalen Hitzeaktionsplans für Wunstorf ein, der Betroffene aktiv vor den Auswirkungen hoher Temperaturen schützen soll.

Das Thema „Kostengünstiges Bauen“ ist in aller Munde. Die Kombination aus hohen Baupreisen und Bauzinsen wirken auf Mieten und Preise und lähmen derzeit die Baukonjunktur. Auch der Arbeitskreis Soziales der Wunstorfer Grünen beschäftigt sich mit dem Thema und hat sich dazu mit dem Bauverein zu einem Informations- und Meinungsaustausch getroffen.

Für Schiedsverfahren statt Gerichtsurteile: Schiedsmann Andreas Varnholt wurde für weitere 5 Jahre im Amt bestätigt. Die AfD unterstützte die Wiederwahl nicht und meint einen Interessenkonflikt zu erkennen.

Seit 2016 war Dr. Sami Mohtadi für die SPD in der Wunstorfer Kommunalpolitik aktiv, seit 2021 auch im Stadtrat. Nun legte er seine Mandate nieder.

Der Schuldenstand steigt, die Steuern nicht. Es werden Stellen gestrichen, aber kräftig in die Substanz investiert: Bürgermeister Carsten Piellusch hat einen Haushaltsentwurf für „raue“ Zeiten vorgestellt und nicht mit Kritik an Bund und Land gespart. Finanziell sieht der SPD-Politiker Wunstorf wie andere Städte „am Kipppunkt“. Aber: „Natürlich“ bleibe gestalterischer Spielraum.

Zwei renommierte Unternehmen richten am 7. Oktober das erste „Familienfest mit Energie“ in Klein Heidorn aus: Die Nutzung erneuerbarer Energien und Fördermöglichkeiten stehen im Fokus.

Die Freien Wähler sind nun im Wunstorfer Stadtrat vertreten: Kerstin Obladen, zuletzt parteilos, schließt sich der Partei an.

Parkplätze sind eines der heißen Eisen in der aktuellen Kommunalpolitik. Die Werbegemeinschaft wirbt energisch für ein Parkdeck am Nordwall. Stadtverwaltung und SPD-Fraktion haben andere Vorstellungen. Nun haben die Grünen nach intensiver Beratung eine Reihe eigener Vorschläge erarbeitet. Ihre Forderung: Offenheit für alle Ideen. Eine breitere Debatte befürwortet auch FDP-Mann Klaus Maurer im Dossier Herzkammer Innenstadt, Teil 4.

Ein Leader soll her: Für die Bebauung der Vion-Brache am Luther Weg hat die Suche nach neuen Investoren begonnen. Bei einem 3,5-Stunden-Termin hat die Stadtverwaltung mehrere Projektentwicklungsgesellschaften informiert. Björn Hiss hatte das Treffen ins Spiel gebracht und bekräftigte in der Runde seinen Entschluss, seine Planungen für das Millionen-Vorhaben nicht fortzusetzen.

Der ASB Hannover begrüßt einen neuen Geschäftsführer – es ist ein Wunstorfer: Florian Soot leitet nun die Geschicke der Hilfsorganisation in der Landeshauptstadt.

Wer mit dem Nahverkehr von Wunstorf nach Hannover möchte, zahlt ab Januar nun über 5 Euro für den Einzelfahrschein. Auch das übrige Angebot verteuert sich – um im Schnitt 7 Prozent. Im Städtevergleich ist die Region Hannover damit aber immer noch sehr preiswert.

Regiobus an Haltestelle

Künftig sollen z. B. auch in Wunstorf Busse der hannoverschen Verkehrsgesellschaft fahren, wenn Üstra und Regiobus ihre Leistungen bündeln. Die Marke „regiobus“ dürfte damit langfristig verschwinden.

Otto-Hahn-Schule Wunstorf, Wunstorfer Bauverein und die Industrie- und Handelskammer Hannover kooperieren nun, um Schülerinnen und Schülern den Übergang in die Arbeitswelt zu erleichtern.

Die stadteigene Bäderbetriebsgesellschaft braucht einen neuen Geschäftsführer: Überraschend hat Christoph van Bebber nach knapp viereinhalb Jahren sein Amt in Wunstorf vor etwa drei Wochen aufgegeben. Die Bewerbungsfrist für die neue Führungsperson endet am heutigen Dienstag.

Ein Projekt, zwei sehr unterschiedliche Varianten und nahezu täglich neue Wendungen: Bei den Gesprächen zwischen Investor und Stadt zum Wohnviertel Neue Mitte am Luther Weg scheinen die Positionen zu weit auseinanderzuliegen für eine Einigung. Dabei haben Stadt und Investor dasselbe Ziel. Millionenbeträge und ein ganzes Stadtquartier stehen auf dem Spiel. Nun gibt es neue Gespräche.

Die Bürgerinitiative in Kolenfeld wird sichtbarer: Im Ort hängen nun verschiedene Plakate, die auf mögliche Folgen einer durch Kolenfeld führenden ICE-Trasse aufmerksam machen.

Die Neue Mitte Wunstorf ist so gut wie gescheitert: Der Düsseldorfer Investor setzt die Planungen für das millionenschwere Wohnbauprojekt auf der Vion-Brache am Luther Weg nicht fort. Mit der Stadt Wunstorf sei das Vorhaben nicht realisierbar, erklärt Björn Hiss, der Geschäftsführer der eigens gegründeten Firma. Für Hiss ist jetzt die Stadt am Zug, andere Projektentwickler zu finden. Während Hiss sich weitgehend vom siegreichen Entwurf eines städtebaulichen Wettbewerbs lösen will, hält die Stadt an den Ideen von 2016 fest.

Barnewädchenweg-Wiedereröffnung

Der Ortsrat Wunstorf möchte einen parallelen Schotterweg zusätzlich zur gepflasterten Route am Barnewäldchen erhalten – der ehemalige Trampelpfad soll doch nicht neu mit Bäumen bepflanzt werden.

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