Wunstorfer Auepost

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Die Grünen werfen CDU/SPD eine Blockadehaltung in Sachen Klima- und Artenschutz vor – Expertenmeinungen würden beiseitegeschoben und die Etatkompetenz nicht ausgeübt.

Wandel im Handel

Diverse Umzüge, neue Geschäfte und Produkte: Die Wunstorfer Wirtschaftsnachrichten für die zurückliegenden Monate.

Ende November hat in Wunstorf ein Laden mit Schwerpunkt auf Kinderschuhen eröffnet. Mit Angebot und Beratung richtet man sich an eine qualitätsbewusste Klientel.

Ein Unternehmer aus der Stadt ist gerade dabei, die Handschuh-Branche umzukrempeln: Ein hauteng anliegender Handschuh mit den Eigenschaften eines Arbeitshandschuhs plus Atmungsaktivität plus hohes Tastgefühl – und dabei auch noch waschbar und medizinisch zugelassen. Diese Entwicklung dürfte die Arbeitswelt im wahrsten Wortsinne verändern: nachhaltig.

Regionaler Kaffee aus Wunstorf wird zum Trend: Auch in der Langen Straße ist nun eine heimische Kaffeemarke im Angebot. Teefugium-Inhaber Jens Denecke geht unter die Kaffeeproduzenten und verkauft „Auegold“.

Weinverkostung, Gewürz- und Dekoverkauf statt Lager: Die Manufaktur Villa Meyer eröffnet einen Deko- und Feinkostladen nahe der Hindenburgstraße – und will damit auch als lokaler Konkurrent gegen Marken wie Ankerkraut antreten.

Aus dem ambitionierten Bürgergeld ist nun eine Art „Hartz 5“ geworden. Als sich der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag am Mittwoch auf den Kompromiss beim Bürgergeld einigte, war ein in Wunstorf nicht unbekannter Politiker dabei: Hendrik Hoppenstedt war zum Co-Vorsitzenden des Vermittlungsausschusses gewählt worden und führte gemeinsam mit Manuela Schwesig den Vorsitz.

Bolzplatz Adlerhorst in Luthe

Jugendliche in Luthe haben keinen öffentlichen Treffpunkt – und es gibt immer wieder Ärger mit Anwohnern, wenn junge Leute vorhandene Infrastruktur nutzen. Die Verwaltung soll nun nach einem neuen geeigneten Platz suchen. In der Kernstadt wird ein Jugendtreff neu in der Barne entstehen.

Die Stadt plant eine Verknüpfung von Kartenvorverkauf mit touristischem Service in der Kernstadt. Die Pläne treffen in der Politik auf ein unterschiedliches Echo.

Wunstorf muss sparen – aber es stehen gerade jetzt viele Investitionen an. Welche die wichtigsten wären, darüber haben die Grünen in ihrer Fraktionsklausur beraten.

Stromtanken in Wohnungsnähe: Wunstorfer Bauverein und Stadtwerke Wunstorf bringen Ladesäulen in die Quartiere.

180-Grad-Wende beim Thema Online-Kaufhaus: Im Fokus soll in Wunstorf künftig ganz der stationäre Handel stehen, die gemeinschaftliche digitale Transformation findet nicht statt. Neue Online-Themenpakete sollen stattdessen dabei helfen, die Innenstadt als Marke zu stärken. Man beginnt mit einer digitalen „Wunstorfer Weihnacht“.

Mittlerweile steht ein Foodtruck tatsächlich wie geplant vor dem Stadttheater. Nach diesem Angebot wird es aber nur noch einen weiteren Wagen geben.

Das „Quartier Nord Plus“ des Wunstorfer Bauvereins an der Sudermannstraße/Neustädter Straße hat die Präventionsplakette „Zuhause sicher“ verliehen bekommen.

Teil der Landesregierung: Wiebke Osigus wird Ministerin für Regionales, Bundes- und Europaangelegenheiten in Niedersachsen.

Kulinarische Abwechslung in der Fußgängerzone: Das Stadttheater-Entrée wird im kommenden Monat zum Food-Marktplatz. In der ersten Woche wird mit russischer Küche begonnen.

Nach deutlicher Kritik an der Verwaltung: Die Kommunikation zwischen den Parteien und der Verwaltung soll nun in neuen, besseren Bahnen verlaufen – die CDU-Fraktion im Stadtrat zieht ein Jahr nach der Kommunalwahl Bilanz.

Keine ICE-Trasse durch den Ort ist das Ziel der Bürgerinitiative in Kolenfeld – und man hat überzeugende Argumente: Die Verkehrsbelastung ist bereits jetzt überdurchschnittlich, die bestehende Strecke ist noch nicht ausgereizt – und die geschätzten Baukosten stehen schon jetzt kaum noch im Verhältnis zur angestrebten Fahrzeitverkürzung.

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