Wunstorfer Auepost

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Das Wunstorfer Citymanagement ruft auch in diesem Jahr vor Ostern in der Wunstorfer Fußgängerzone die „Hoppelwochen“ aus: Bei der Suche nach goldenen Ostereiern können Gutscheine gewonnen werden.

„Fluch und Segen zugleich“ können Leihroller in der Stadt sein, sagt Wunstorfs Baustadtrat. Aber vor allem für die Strecke zwischen Bahnhof und Innenstadt wären sie eine interessante Option.

Ein Mann, ein Plan: Manfred Becker will den Steinhuder Wochenmarkt neu aufstellen. Der Steinhuder Ergotherapeut hat einen Plan und große Zuversicht. Am 23. März soll das Projekt in einer Ecke des Scheunenviertels starten. Sechs Marktbeschicker sind zum Auftakt dabei.

Die Barne-Sporthalle ist noch im Bau – in 5 Jahren könnte sie bereits Teil der Austragungsstätten für die World Games 2029 sein.

Die Wunstorfer Innenstadt wurde in der Vergangenheit als „schönste Innenstadt der Region“ beworben – und bisweilen dafür belächelt. Doch nun legt ein Gutachter nahe: Diese Selbsteinschätzung ist gar nicht so falsch. Kunden von außerhalb kommen tatsächlich wegen der schönen Innenstadt – und den vorhandenen Fachgeschäften. Aber die Fußgängerzone hat 3 große Schwachstellen, die zusammen als Gefahr über ihr schweben.

Das Wunstorfer Wirtschafts-Wochenende wird am 13. und 14. April wie gewohnt auf dem Schützenplatz stattfinden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Nach mehr als zwei Jahren Pause versuchen einige interessierte Neumitglieder den Neustart für Die Linke in Wunstorf und Neustadt. Für Wunstorf übernimmt Volker Napp die Koordination.

Länger Parken in der Innenstadt: Statt einer Stunde soll man künftig zwei Stunden in Fußgängerzonennähe parken können. Auf den großen Parkplätzen ändert sich nichts. Aber es könnte dort Nebenwirkungen geben.

Der edle Filz-Hut im Schaufenster, Kinderschuhe in Reih und Glied, Mützen, Schals und Bikini – freundliche, motivierte Frauen, die bei der Suche helfen oder Spenden annehmen: Der neue Kleiderladen der Diakonie an der Nordstraße präsentiert sich in einem restaurierten Haus, in bester Lage und mit professioneller Ausstattung fast wie eine Boutique. Dass das alles eine sozial orientierte Einrichtung mit Ware aus zweiter Hand ist, merkt niemand. Nicht überraschend, dass Bürgermeister Carsten Piellusch von einer „ganz tollen Sache“ spricht.

Wie soll die Barnestraße künftig aussehen? Das Jahrzehnt der Baustellen hat in der Barne bereits begonnen – aber nun soll auch noch die Barnestraße selbst völlig umgebaut werden – und fit gemacht für die Verkehrswende. Aus einer langweiligen, zugeparkten Straße soll die Zukunft urbaner Mobilität werden. Als erster Schritt wird sich eine Agentur um die Bürgerbeteiligung kümmern – und die wird spannend bis ungewöhlich. Ein grober Zeitplan ist nun bekannt.

Ein gutes Stadtklima ist kein Hinderungsgrund für ausgedehnte Bebauung des Jahnplatzgeländes. Das sagt ein Gutachten, das jetzt im Wunstorfer Ortsrat vorgestellt wurde. Anwohner und Ortsratsmitglieder hatten mit einem anderen Ergebnis gerechnet.

Nach 30 Minuten stand die Werbegemeinschaft auf neuen Beinen: Bernd Heidorn (70) hatte die Führung übernommen – die Auflösung der 50 Jahre alten Interessenvertretung war abgewendet. Mit Heidorn schert der frühere Bürgermeister Axel Eberhardt (71) in den Vorstand ein. Auch Jörn Knop ist neu. Für Kontinuität stehen die bisherigen Vorstandsmitglieder Rüther, Schaer, Ludowig und Weber. Mit Heidorn und Eberhardt engagieren sich zwei prominente CDU-Kommunalpolitiker. Ihr gemeinsames Ziel: die Versöhnung mit der Stadt.

Worum geht’s eigentlich genau beim Streit um Wunstorfs „Neue Mitte“? Viele in der Stadt haben längst den Überblick verloren. Das vermutet der nun gehinderte Projektentwickler Björn Hiss auch bei Entscheidern aus Politik und Verwaltung, kann sich das fehlende weitere Entgegenkommen anders kaum erklären. Sicher scheint nur: Ein neues modernes Stadtquartier in Bahnhofsnähe wie ursprünglich erhofft wird es so nicht geben. Wir fassen zusammen, wie es dazu kam, und wagen eine Prognose.

Die Werbegemeinschaft Wunstorf besteht fort – denn ein neuer Vorstand wurde gefunden. Bernd Heidorn wurde am Donnerstagabend einstimmig zum neuen Ersten Vorsitzenden gewählt.

Seit zwei Jahren gibt es ihn auch in Wunstorf, und mit Sport Hiller lebt ein altbekannter Geschäftsstandort wieder auf: In der Hindenburgstraße findet man vom Laufschuh bis zum Fußballtrikot nun wieder alles, wo früher bereits ein Sportladen war. Doch dort erwartet die Kunden nun eine Überraschung. Was ihn von anderen Sportgeschäften unterscheidet, wie es zum „Wow-Effekt“ kommt und warum er bewusst keine Filiale in der Innenstadt gewählt hat, erzählt Unternehmer Marcel Hiller der Auepost.

Anfang Januar wurde der 52. Wunstorfer Weihnachtsmarkt abgebaut. Dass es der letzte gewesen sein könnte, will niemand glauben. Aber ob und wie es konkret weitergeht, hängt von den kommenden Weichenstellungen bei der Werbegemeinschaft ab. Für Schaustellerfamilie Dormeier, seit einem Jahrhundert im Metier, steht viel auf dem Spiel.

Der Nachholtermin steht: Werbegemeinschaft Wunstorf und Forum Stadtkirche laden für den 24. Januar zum Infoabend in die Stadtkirche ein: Die Öffentlichkeit soll damit selbst einen direkten Einblick in das neue Innenstadtgutachten bekommen.

Der Gesprächsfaden zwischen Stadt und Werbegemeinschaft Wunstorf scheint nicht ganz abgerissen zu sein: Am Mittwoch, 24. Januar 2024, treffen beide Seiten zusammen, um sich von den Verfassern über das Gutachten zur jüngsten Kundenbefragung in der Innenstadt informieren zu lassen. Am frühen Abend stellen die Experten die Untersuchung dann während einer öffentlichen Veranstaltung in der Stadtkirche vor.

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