Wunstorfer Auepost

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30 Anlieger des Jahnplatzes und der ehemaligen Badeanstalt haben sich zusammengefunden und machen Front gegen die mögliche Bebauung der Flächen an der Ecke Barne- und Amtsstraße. Sie verlangen, den Platz als Spiel-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeit und als Teil eines innerstädtischen Grünzuges, der „grünen Lunge“, zu erhalten. Das soll auch für das Freibadgrundstück gelten. Ob aus der losen Gruppe eine Bürgerinitiative wird, entscheidet sich in Kürze. Motto der Anwohner: „Wehret den Anfängen!“

Für die freie Wahl von Verkehrsmitteln tritt die AfD Wunstorf ein und greift damit direkt die Pläne zum Barnestraßenumbau an: Der Verkehr selbst sorge bereits für Beruhigung – es bestehe die Gefahr, dass künftig auf Schulwegen gerast werde.

Vorfreude aufs Wunstorfer Wirtschaftswochenende: Das Ausstellungsgelände auf dem Schützenplatz wächst heran. Für das 20. WuWiWo am kommenden Wochenende wird derzeit aufgebaut.

Der Jahnplatz soll als Grünzone erhalten bleiben und nicht bebaut werden. Das hat ein Zweckbündnis aus CDU, FDP und Grünen nach intensiver Abstimmung mit Anliegern in einem Antrag an Bürgermeister Carsten Piellusch und Ortsbürgermeister Thomas Silbermann (beide SPD) gefordert. Das benachbarte Freibadgelände soll „moderat“ bebaut werden.

Steinhudes Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer freut sich, dass sich nun eine Ratsmehrheit für längeres Kurzzeitparken in Steinhude abzeichnet. Jetzt ist die Hoffnung, dass dies auch für die „Brötchentaste“ gelten wird.

Auch in Steinhude soll künftig 2 Stunden kurzzeitgeparkt werden können. Die SPD setzt damit weiter auf einheitliche Regelungen für die Stadt – außer bei den Parkgebühren. Die können in Steinhude höher ausfallen.

Das Wunstorfer Citymanagement ruft auch in diesem Jahr vor Ostern in der Wunstorfer Fußgängerzone die „Hoppelwochen“ aus: Bei der Suche nach goldenen Ostereiern können Gutscheine gewonnen werden.

„Fluch und Segen zugleich“ können Leihroller in der Stadt sein, sagt Wunstorfs Baustadtrat. Aber vor allem für die Strecke zwischen Bahnhof und Innenstadt wären sie eine interessante Option.

Ein Mann, ein Plan: Manfred Becker will den Steinhuder Wochenmarkt neu aufstellen. Der Steinhuder Ergotherapeut hat einen Plan und große Zuversicht. Am 23. März soll das Projekt in einer Ecke des Scheunenviertels starten. Sechs Marktbeschicker sind zum Auftakt dabei.

Die Barne-Sporthalle ist noch im Bau – in 5 Jahren könnte sie bereits Teil der Austragungsstätten für die World Games 2029 sein.

Die Wunstorfer Innenstadt wurde in der Vergangenheit als „schönste Innenstadt der Region“ beworben – und bisweilen dafür belächelt. Doch nun legt ein Gutachter nahe: Diese Selbsteinschätzung ist gar nicht so falsch. Kunden von außerhalb kommen tatsächlich wegen der schönen Innenstadt – und den vorhandenen Fachgeschäften. Aber die Fußgängerzone hat 3 große Schwachstellen, die zusammen als Gefahr über ihr schweben.

Das Wunstorfer Wirtschafts-Wochenende wird am 13. und 14. April wie gewohnt auf dem Schützenplatz stattfinden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Nach mehr als zwei Jahren Pause versuchen einige interessierte Neumitglieder den Neustart für Die Linke in Wunstorf und Neustadt. Für Wunstorf übernimmt Volker Napp die Koordination.

Länger Parken in der Innenstadt: Statt einer Stunde soll man künftig zwei Stunden in Fußgängerzonennähe parken können. Auf den großen Parkplätzen ändert sich nichts. Aber es könnte dort Nebenwirkungen geben.

Der edle Filz-Hut im Schaufenster, Kinderschuhe in Reih und Glied, Mützen, Schals und Bikini – freundliche, motivierte Frauen, die bei der Suche helfen oder Spenden annehmen: Der neue Kleiderladen der Diakonie an der Nordstraße präsentiert sich in einem restaurierten Haus, in bester Lage und mit professioneller Ausstattung fast wie eine Boutique. Dass das alles eine sozial orientierte Einrichtung mit Ware aus zweiter Hand ist, merkt niemand. Nicht überraschend, dass Bürgermeister Carsten Piellusch von einer „ganz tollen Sache“ spricht.

Wie soll die Barnestraße künftig aussehen? Das Jahrzehnt der Baustellen hat in der Barne bereits begonnen – aber nun soll auch noch die Barnestraße selbst völlig umgebaut werden – und fit gemacht für die Verkehrswende. Aus einer langweiligen, zugeparkten Straße soll die Zukunft urbaner Mobilität werden. Als erster Schritt wird sich eine Agentur um die Bürgerbeteiligung kümmern – und die wird spannend bis ungewöhlich. Ein grober Zeitplan ist nun bekannt.

Ein gutes Stadtklima ist kein Hinderungsgrund für ausgedehnte Bebauung des Jahnplatzgeländes. Das sagt ein Gutachten, das jetzt im Wunstorfer Ortsrat vorgestellt wurde. Anwohner und Ortsratsmitglieder hatten mit einem anderen Ergebnis gerechnet.

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