Wunstorfer Auepost

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Der Neubau einer Turnhalle im Barne-Schulzentrum soll deutlich größer werden als ursprünglich geplant. Lokalpolitiker sehen sich von der Verwaltung übergangen und Eltern beklagen den Wegfall von Schulhoffläche.

Kolenfeld zählt zu den bevorzugten Standorten für den geplanten ICE-Streckenausbau, wenn die Strecke über Wunstorfer Gebiet geführt werden sollte. Dagegen wollen die Kolenfelder nun auch in einer Bürgerinitiative kämpfen: In der vergangenen Woche hat man sich als Verein zusammengeschlossen.

Am 9. Oktober ist Landtagswahl in Niedersachsen. Zehn Tage vorher diskutieren wir mit den Kandidaten für den Wahlkreis 32 (Wunstorf/Neustadt) in der Stadtkirche Wunstorf.

Ihr Rückzug aus der Politik wird bedauert – dabei denkt Steinhudes ehemalige stellvertretende Ortsbürgermeisterin Kerstin Obladen gar nicht daran, sich aus der Politik herauszuhalten. Dem Missverständnis tritt sie nun mit einer Kampagne entgegen. Ein Nachfolger im Ortsrat Steinhude ist unterdessen noch nicht in Sicht.

Um die Nordumgehung bauen zu können, müssen zuerst Ausgleichsmaßnahmen zugunsten der Natur geschaffen werden. Doch Amphibienteiche ohne Amphibien, Fledermausbrücken ohne Fledermäuse und Baumreihen mit vertrockneten Bäumen können nicht als gelungene Maßnahmen gelten. Der Wunstorfer Naturschutzbeauftragte spricht von einem „Jahrhundertflop des Naturschutzes“.

„Entspannte Haltung“ propagiert das Plakat mit der Kuh an der Stallwand. Barbara Otte-Kinast und Sebastian Lechner stehen am Bistrotisch davor, als wollten sie das Motto szenisch nachstellen. Aber vor der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin und dem CDU-Generalsekretär brennt die Luft. Ausgelöst haben das Landvolk-Repräsentant Volker Hahn und nicht zuletzt der Mesmeroder Milchbauer Heinz Widdel. Auf dessen Hof machen sie alle zusammen Front gegen Brüssel. Die Europäische Union plant neue Bestimmungen zum Pflanzenschutz – viele Bauern fühlen sich „verraten und verkauft“.

Wasser und Schlamm sind die Themen der Stunde. Just als in Steinhude die Zusammenarbeit von FDP und CDU zerbricht, begibt sich die Steinhuder CDU auf die geplante traditionelle Bootsfahrt übers Meer. Den sinkenden Wasserstand erfahren die Teilnehmer hautnah, unter ihnen auch Landtagsabgeordneter Sebastian Lechner.

Kerstin Obladen (FDP) tritt als stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Steinhude zurück. Die Entscheidung ist auch Ausdruck der grundsätzlichen Unzufriedenheit mit der politischen Arbeitsebene in der Stadt.

Der Ministerpräsident kommt innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal nach Wunstorf – und auch die Landwirtschaftsministerin stattet der Stadt einen Besuch ab.

Preissteigerungswelle, Dürresommer, Ukraine, dritter Corona-Winter und eine Spitze Richtung Markus Söder: Am Mittwoch war Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in Idensen zu Besuch und stellte sich den Fragen der rund 40 Kaffeestuben-Gäste.

250 Euro für jeden Wunstorfer Haushalt, der sich eine Mini-Solaranlage für den Balkon kauft – das möchte die Wunstorfer SPD. CDU und FDP in der Region fordern hingegen, mehr Solarstrom auf regionseigenen Gebäuden zu produzieren, um die Klimabilanz zu verbessern.

Das Hallenbad erweitern oder es abreißen/verkaufen und etwas ganz Neues ganz woanders bauen? In der Stadtratssitzung am Mittwoch nahm das Thema Hallenbad erwartungsgemäß den meisten Platz ein, doch die Meinungen deckten sich von der AfD bis zu den Grünen. Nur ein CDU-Ratsherr legte den Finger in die Wunde …

Die Wunstorfer Grünen haben sich zur Fraktionsklausur getroffen und hatten Steyerbergs ehemaligen Bürgermeister zum Thema kommunaler Klimaschutz zu Gast. Viele Neumitglieder nahmen erstmals an dieser Runde teil.