Wunstorfer Auepost

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Freibad Bokeloh

Die Öffnung des Freibades Bokeloh muss um drei Tage verschoben werden. Es öffnet nun statt am kommenden Montag erst am Donnerstag.

Es hat Wunstorf in den vergangenen Jahren schmerzlich gefehlt – doch nun ist es wieder da. Die Agentur Kontor3 hat den Neustart gewagt und den Wunstorfer Schützenplatz wieder in die große Wirtschaftsmesse der Steinhuder-Meer-Region verwandelt.

Jetzt reicht es der Politik: Der Stadtsparkassen-Vorstand wird zum Rapport gebeten. Die Neubaupläne werden offiziell Thema der Kommunalpolitik. Erst im Verwaltungsrat, anschließend auch im Verwaltungsausschuss sollen die Sparkassenchefs Rede und Antwort stehen. Jüngste Beratungen zeigen: Das Vertrauensverhältnis zwischen der Stadt und ihrer Hausbank ist nachhaltig gestört.

Neue Gesichter im Vorstand der FDP Wunstorf. Bei der Mitgliederversammlung im April stand auch das Thema Parkplätze im Fokus.

Der Wunstorfer Bauverein hat mit informativen Quartierstreffen begonnen: Fragen der Genossenschaftsmitglieder werden dabei in direktem Zusammentreffen beantwortet, und die Nachbarschaft lernt sich kennen und kommt auch untereinander weiter ins Gespräch.

Eine Woche nach einem „blauen Brief“ aus dem Rathaus hat der neue Eigentümer des historisch bedeutsamen Fachwerkbaus an der Stiftsstraße reagiert: Die offene Wand auf der Rückseite des Gebäudes wurde provisorisch abgedichtet. Nach wie vor soll dort Wohnraum geschaffen werden, die Planungen beginnen offenbar von vorn.

Politiker treffen Bürger: Was in Wahlkämpfen gern gezielt organisiert wird, kann im Alltag auch irritieren. So geschehen jetzt während eines informellen Treffens am Jahnplatz. Knapp 40 Anlieger verfolgten den Termin – uneingeladen, besorgt und zum Unwillen einiger Repräsentanten der Stadt.

Das Wunstorfer KRH-Klinikum lässt ein neues Gebäude für die Erwachsenenpsychiatrie an der Südstraße errichten. Es dürfte den Blick auf die Psychiatrie künftig prägen, denn es rückt nah an die Südstraße heran und erhält eine auffällige Fassade aus Holzschindeln.

Verwanung wegen Falschparken

Bislang wurde nur eine geringe Verwaltungsgebühr für die Ausstellung von Anwohnerparkausweisen in Wunstorf und Steinhude erhoben. Nun soll das Parken für Anwohner ohne eigenen Parkplatz auf den entsprechenden Straßen deutlich teurer werden.

Barnewädchenweg-Wiedereröffnung

Die Stadt stellt den alten Waldweg durch das Barnewäldchen nicht wieder her, nachdem dieser zuletzt 3 Jahre als Baustellenzufahrt diente. Stattdessen wird die Strecke vollständig renaturiert.

Der Vorstand der Wunstorfer Stadtsparkasse will einen kompletten Neubau am Marktplatz. Die Nachricht an sich und die Art der Kommunikation schlagen in der Kommunalpolitik hohe Wellen: Die Reaktionen reichen von Überraschung bis Verärgerung. In der CDU heißt es: „Die machen uns zu Randfiguren!“

Schleife statt Krabbeltiere: Ein Verbundenheitszeichen mit den Militärangehörigen in der Stadt soll dauerhaft an der Fassade des Bürgerbüros angebracht werden – dort, wo bislang Insekten an der Wand kleben.

An der Wunstorfer Entscheidung pro Stolpersteine kommt weiter Kritik von prominenter Stelle. Eine Jüdin in Wunstorf sieht die Sache gelassener – und eine Initiatorin der Idee lässt die Gegenargumente nicht gelten.

Lebensmittel, Matratzen, Leere und jetzt Kinderbilder: Der Laden an der Ecke Süd- und Küsterstraße im historischen Backsteingebäude der Familie Balzer hat eine lange Geschichte. Nach dem Aus für den experimentellen Werkraum der Stadt zeigt das Lese- und Kulturfestival nun kleine Kunstwerke.

Weil sich deutlich mehr als 80 Haushalte gemeldet hatten, hat die Stadt die Fördersumme für Balkonsolaranlagen erhöht. Auch die neue Fördersumme dürfte nun aber schon wieder aufgebraucht sein. Für die Art der Umsetzung wird vor allem die SPD kritisiert, denn de facto werden finanziell schwache Haushalte nicht gefördert.

Trotz Kritik von außerhalb ist man sich in Wunstorf fraktionsübergreifend einig: Bald sollen die ersten Stolpersteine in der Stadt verlegt werden.

Die städtische Wirtschaftsförderung ist zwischen die Fronten der Interessen aus Innenstadt-Händlerschaft und Politik geraten. Neue Aktionen kaschieren den Konflikt, der sich nach wie vor um die Parkplatzfrage dreht.

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