Wegen unterschiedlicher Auffassungen darüber, wie die Bürger beim Thema Innenstadt eingebunden werden, habe die gemeinsame Basis gefehlt. Das sagt die CDU zum Koalitionsende in Wunstorf.
Wegen unterschiedlicher Auffassungen darüber, wie die Bürger beim Thema Innenstadt eingebunden werden, habe die gemeinsame Basis gefehlt. Das sagt die CDU zum Koalitionsende in Wunstorf.
Die SPD-CDU-Koalition im Wunstorfer Stadtrat ist beendet. Die CDU hat die Zusammenarbeit am Montagabend aufgekündigt.
Drastische Worte finden Werbegemeinschaft Wunstorf, Bürgerinitiative „Freunde der Innenstadt“ und der Heimatverein Wunstorf in einer gemeinsamen Erklärung: Die geplante Zusammensetzung des Arbeitskreises Fußgängerzone sei manipulativ und nicht akzeptabel.
Es gab noch nie einen erfolgreichen Bürgerentscheid in Wunstorf – der Auftakt zum jetzigen Bürgerbegehren könnte dies ändern. Aber die Bürgerinitiative hat bereits einen Fehler gemacht. Trotzdem ist der Weg weiterhin noch frei für den Bürgerentscheid zur Fußgängerzone.
Nicht die nachhaltigste, sondern die wirtschaftlichste Variante brächte für Wunstorf die meisten Vorteile bei der Innenstadtsanierung – das hat die Verwaltung jetzt im Bauausschuss vorgerechnet.
Drei Vertreter der Bürgerinitiative „Freunde der Innenstadt“ haben am heutigen Freitagvormittag im Rathaus ihren Entwurf für ein formales Bürgerbegehren eingereicht. Der Vorstoß trägt die Überschrift „Erhalt des Charakters der Fußgängerzone Wunstorf“.
Einen Arbeitskreis Innenstadt hat der Rat auf Wunsch der CDU schon beschlossen. Die Stadtverwaltung möchte das noch toppen: Auch für die Sanierung der übrigen City soll es ein Gremium geben – einen Beirat. Seit Jahresbeginn ist zudem im Rathaus der Sonderbeauftragte Alexander Stockum aktiv.
Der SPD-Ortsverein Wunstorf hat bei der Mitgliederversammlung ein klares Signal pro Innenstadtumbau gesendet und startet geschlossen ins Kommunalwahljahr.
Nachdenkliche Sätze zu Streitkultur, politischen Prioritäten und Realitäten, Finanznot und Sparzwang prägten in der letzten Sitzung des Rates die Reden zur Verabschiedung des Doppel-Etats 2026 und 2027. Kontroversen wie beim Hallenbad zuvor blieben aus. Fundamental-Kritik gab es von den Grünen.
Einstimmig hat der Rat gerade einen Arbeitskreis Innenstadt beschlossen, da eröffnen die „Freunde der Innenstadt“ eine neue Protestrunde: Die zunächst lose Gruppe von Kritikern versteht sich inzwischen als Bürgerinitiative und will den Charakter der Innenstadt erhalten. Mit juristischer Hilfe soll ein Bürgerbegehren gestartet werden.
Die SPD Wunstorf nominiert Frauke Meyer erneut als Spitzenkandidatin für die Wahl zur Regionsversammlung. Die CDU möchte an erster Stelle Wunstorfs ehemaligen Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt im Regionsparlament sehen.
In gereizter Atmosphäre hat der Rat der Stadt beschlossen, an den Umbauplänen für das „Elements“, das Wunstorfer Hallenbad in der Barne, festzuhalten. Nach Konzeptstudien für eine regelrechte Badelandschaft soll nun eine Machbarkeitsstudie für das 40-Millionen-Projekt erarbeitet werden. Das Vorhaben bleibt umstritten, die Mehrheit von 29 Ja-Stimmen war aber deutlich.
Gravierende Meinungsverschiedenheiten in zentralen Fragen der Kommunalpolitik haben den Verlauf der letzten Ratssitzung in 2025 bestimmt. Allein die Feststellung der Tagesordnung nahm 20 Minuten in Anspruch. Die Ratsherren Bredthauer (SPD) und Uebelmann (CDU) scheiterten mit ihren Anträgen, den Beschluss zum Hallenbad-Projekt zu vertagen. Der Rat stimmte mit großer Mehrheit für das 40-Millionen-Vorhaben.
Piellusch und Silbermann drängen – im Wunstorfer Stadtrat aber wachsen Kritik und Widerstand an den geänderten Plänen zum Umbau des Wunstorf Elements.
Aus dem alten Wunstorfer Hallenbad soll im nächsten Jahrzehnt ein moderner Schwimmbadkomplex geworden sein, inklusive neuem Freibad. Dass das Projekt nun ganz schnell durch den Stadtrat soll, löst nicht überall Begeisterung aus.
Wunstorf soll ein neues Hallenbad bekommen. Vor-Entwürfe sehen einen neuen Trakt mit 50-Meter-Becken nahe des Altbaus vor. Die jetzige Anlage soll während der Bauphase weiter betrieben und später neu gestaltet werden.
Wie läuft es beim neuen Bürgerinfo-Format bei der SPD? Am vergangenen Donnerstagabend wurde heiß diskutiert: Über Barneplatz, Autoverkehr und das Tempo der Verwaltung.
Wunstorfs CDU-Chef Martin Pavel will im kommenden Jahr Bürgermeister Piellusch herausfordern – und zur Bürgermeisterwahl 2026 antreten.