Wunstorfer Auepost

Hintergrund /

Die Stadtkirche ist in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses gerückt: Die teure Sanierung des Turms läuft, in Stifts-Kirchengemeinde und Kirchenkreis wird heftig über die Zukunft des Gotteshauses diskutiert und auch bei der Neugestaltung des Zentrums soll die Kirche eine größere Rolle spielen. Nicht zuletzt: Das Forum Stadtkirche berät über seine Perspektiven.

Das Wunstorf Elements als zentrale Schwimmbadlandschaft: Fragen, Infos und Antworten zum geplanten Mammutprojekt.

Die Kritik am weitreichenden Umbau der Fußgängerzone wächst. Werbegemeinschaft und Heimatverein wenden sich nun gemeinsam mit den „Freunden der Innenstadt“ öffentlich gegen Positionen, die der Bürgermeister vertreten hat. Carsten Piellusch gebe Umfrageergebnisse nicht korrekt wieder, hält ihm das Bündnis vor.

In der neuen Sparkasse am Marktplatz soll es keinen Saal für den Rat der Stadt geben. Außerdem setzt das Institut für das 20-Millionen-Projekt auf Wärmepumpen, nicht auf Fernwärme. Entsprechende Informationen der Auepost-Redaktion hat die Sparkasse bestätigt. Die Pläne der Bank stoßen auf ein geteiltes Echo.

Das Wohnprojekt „Viertel vorm Meer“ in Steinhude liegt auf Eis. Die Investoren haben erst lange gezögert und nun Teilflächen verkauft. Auch die dort geplante Kindertagesstätte wird nicht gebaut. Die Stadt übernimmt das Grundstück. Das Millionen-Geschäft wirft viele Fragen auf.

Falls das Herz der Stadt zur Groß-Baustelle wird, sollen Mitmachaktionen die „Betroffenheit“ von Anliegern und Nutzern mildern. Dem Beispiel anderer Städte folgend, schlägt die Stadtverwaltung „offene Baustellen“, Baustellen-Partys und Spielangebote für Kinder vor. In der Stadtgesellschaft wächst aber der Unmut.

Die Stadt rückt von ihrer roten Linie beim Vion-Gelände ab und würde nun einen niedrigeren Lärmschutzwall akzeptieren. Mit Lärmschutzverglasung, weniger Grünfläche und dichterer Bebauung soll das Projekt nun doch wirtschaftlicher gemacht werden.

An der Nordstraße hat der Abriss dreier Altbauten am Rand der Fußgängerzone begonnen. Das Unternehmen Hus de Groot will dort ein Wohn- und Geschäftshaus für fünf Millionen Euro bauen. Das Projekt hat eine weitgehende Sperrung der Speckenstraße ausgelöst und eine kommunalpolitische Debatte um die Gebühren für die Aufstellung des Bauzauns. Der Investor soll 44.000 Euro für die Sondernutzung zahlen.

Vor einem Dreivierteljahr waren noch viele leerstehende Geschäfte in Wunstorf zu sehen – das soll Vergangenheit sein. Die Stadtverwaltung meldet nur noch 2 Geschäftsleerstände, die aktuell länger andauern. Ansonsten tut sich gerade viel in der Innenstadt.

Bekommt Wunstorf nun noch eine Mini-Südumgehung? Die Elterntaxis in der Barnestraße sollten drastisch reduziert werden, das Hallenbad nur noch aus Richtung Hanisch-Kreisel erreichbar sein – und die Durchfahrt an der Otto-Hahn-Schule geschlossen werden. Das ist der Rat, den Verkehrsexperten der Wunstorfer Politik gegen den Verkehrskollaps im Barneviertel geben.

Auf einmal kämpfen zwei verschiedene Unternehmen um Glasfaseranschluss-Kunden in Wunstorfer Ortsteilen: Rasannnt fährt den Plänen von Opik in die Parade. Jetzt kommen Bagger doppelt in die Straßen. Im Wunstorfer Rathaus ist man davon kalt erwischt worden und lehnt Parallelausbau ab.

Es gibt Wunstorf nicht nur eine bekannte Location zurück, sondern hat noch viel mehr vor: Das „Küsters“ öffnet Anfang Oktober neu – inklusive „Wunstorf-Bier“ und einem ordentlichen Schuss WTF. Das Betreiberpaar hat einen nicht ganz unbekannten Namen.

In Kolenfeld ist eine Firma nebenbei unter die Eisverkäufer gegangen. Direkt am Geschäftssitz von „dreist“ gibt es nun 24 Stunden am Tag für alle Softeis am SB-Automaten. Nur Polizisten und Müllmänner im Dienst könnten Schwierigkeiten bekommen.

Zwischen der Wunstorfer Werbegemeinschaft und der Stadt kündigt sich eine weitere Auseinandersetzung an: Der Zusammenschluss der Gewerbetreibenden wünscht sich „eine respektvolle Weiterentwicklung“ der Fußgängerzone und einen „Umbau, der allen nutzt”. Am 14. August soll es einen „dringlichen Informationsaustausch“ geben.

In dieser Woche hatte die Barnekreisel-Baustelle ihren ersten Geburtstag und geht nun ins zweite Jahr. Am 24. Juni 2024 wurde die Straße voll gesperrt, sie sollte bereits 6 Wochen später vorerst wieder frei sein. Doch dann kam alles anders. Eine Hochrechnung zeigt: Nicht nur den örtlichen Geschäften, sondern auch der Umwelt wurde damit wohl erheblicher Schaden zugefügt.

Wer es vor zwei Jahren verpasst hat, hat nun eine neue Chance: Die Nacht der Kultur in Wunstorf ist zurück. Der heutige Freitag wird ganz groß in der Innenstadt – und verwandelt Orte, die man bislang nicht als Kulturstätten gekannt hat, in Bühnen.

14 Tage nach einer Schwerverletzten schon wieder ein Unfall auf der Kolenfelder Straße – dort gibt es vor allem eine Stelle, an der immer wieder Radfahrer übersehen werden. Eine Analyse des Ortes zeigt, was dort schiefläuft.

Im Wunstorfer Barne-Sportzentrum ist nun ein Areal von über 6.000 Quadratmetern ganz für den Hund reserviert – ohne Leinenzwang. Die erste städtische Freilauffläche steht ab sofort allen Hundebesitzern mit ihren Tieren offen.

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