Wunstorfer Auepost
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Die Wunstorf-Highlights 2025 in der Auepost

01.01.2026 • Redaktion • 4 Min.Kommentare: 0

Ereignis des Jahres, Panne des Jahres, Schildbürgerstreich des Jahres, Person des Jahres? Was hat uns bewegt, was wurde am meisten gelesen und was war besonders wichtig oder kurios in Wunstorf? Bei uns machen auch die Leser den Jahresrückblick. Die traditionelle Auepost-Rückschau für 2025.

01.01.2026
Redaktion
4 Min.

Auch das Jahr 2025 in Wunstorf war wieder angefüllt mit Ereignissen, Neuigkeiten, Veränderungen und jeder Menge Veranstaltungen. Kulturell, sportlich und gesellschaftlich hat sich die Stadt erneut hervorgetan. Aus allen Ereignissen haben wir jeweils eines zum markantesten gekürt.

Und natürlich konnte auch jede Auepostleserin und jeder Auepostleser sich wieder daran beteiligen … indem einfach die jeweiligen Artikel dazu gelesen wurden.

Eindruck des Jahres

Die 2. Demokratiedemo. Es blieb keine einmalige Sache: Am 17. Februar 2025 war in Wunstorf zum zweiten Mal gegen politischen Extremismus demonstriert worden. Vor der Stadtkirche bildete sich als Höhepunkt der Kundgebung ein riesiges Lichtermeer, das symbolisch für gesellschaftlichen Zusammenhalt stand.

Ereignis des Jahres

Der Barnekreisel wird fertig. Sie rangierte gefühlt bereits irgendwo zwischen Nordumgehung und Berliner Flughafen: Die Bauzeit des Barnekreisels, die sämtliche Zeitpläne und sogar die spätere Aufarbeitung im Ortsrat gesprengt hatte und dem Süden der Kernstadt gut 1 Jahr Vollsperrung an einem neuralgischen Verkehrsknotenpunkt beschert hatte. Doch dann war er plötzlich im August 2025 einfach fertiggestellt.

Tradition des Jahres

Das Schützenfest steht für Ur-Wunstorfer Tradition, die lebendig ist wie nie. So viele Mitwirkende wie lange nicht mehr beteiligten sich 2025 am Wunstorfer Städtischen Schützenfest.

Kuriosität des Jahres

Redaktionsente Duckmar war in diesem Jahr vollgepumpt mit Dopingmitteln, konnte beim Entenrennen 2025 jedoch abermals keinen Preis gewinnen.

Besuch des Jahres

Es hätte jeder Luftwaffenstandort sein können, aber es wurde Wunstorf: Die Spitze der deutschen Luftwaffe, der Bundesverteidigungsminister und der Generalsinspekteur der Bundeswehr versammelten sich auf dem Fliegerhorst, als das Kommando über die Luftstreitkräfte von Generalleutnant Ingo Gerhartz auf Generalleutnant Holger Neumann übergeht.

Veranstaltung des Jahres

Die Kulturnacht 2025 brachte Kunst und Künstler beim großen Event quer über die Altstadt auf ein neues Level. Für die Besucher kostenlos, für die Musiker und Kulturschaffenden eine ungeahnte Inspiration. Getragen vom breiten gesellschaftlichen Engagement in der Stadt, schafft sich Wunstorf abseits der Event-Durchkommerzialisierung einen eigenen Kultur-Marathon und macht sich einen Namen als Kulturstadt in der ganzen Region.

Ärgernis des Jahres

Die Umleitungen. Bei der Schiene gab es im Regionalverkehr über das Jahr hinweg immer wieder Schwierigkeiten, aber auch auf die Straße konnte man dann nicht immer besonders gut ausweichen. Grund: Diverse Straßenbaustellen, zu denen es oft auch Baustellenampeln gab. So wurde es nicht nur rund um den Barnekreisel eng, sondern zusätzlich beispielsweise auch auf der Industriestraße, Am Hasenpfahl oder In den Ellern. Besonders nervenzehrend: Die Baustellenampeln an den Autobahnauffahrten bei Kolenfeld.

Thema des Jahres

Der Innenstadtumbau. Die anstehende Sanierung der Wunstorfer Fußgängerzone bestimmte das Jahr hindurch die Schlagzeilen. Immer wieder neue Aspekte galt es zu beleuchten: Die geheime Abstimmung über den Siegerentwurf, der Widerstand gegen eine womöglich lange dauernde Umgestaltung, die aufgetauchten Kanalisationsprobleme, die Präsentation des Siegers, die Bürgerbeteiligung und die große Zusammenkunft auf dem Abteihügel.

Bauwerk des Jahres

Der Bikepark Wunstorf. Am Rande der Kernstadt ist eine Art Radsportparadies entstanden – eine Sammlung von Fahrradparcours mit allen Schikanen, die man in dieser Form im Umkreis noch nicht gesehen hat. Wunstorf wurde damit geradezu schlagartig zum Anziehungspunkt von BMX- und MTB-Begeisterten aus dem halben Norden.

Verbesserung des Jahres

Rote Schutzstreifen an der Kolenfelder Straße. Auch auf der Kolenfelder Straße gab es im Herbst 2025 neue Markierungen für den Radverkehr. Die bereits von anderen Stellen in der Stadt bekannten auffälligen Fahrradwegmarkierungen wurden auch dort auf den Asphalt gebracht, wo Radfahrer oder E-Scooter die Kreuzungs- und Einmündungsfahrbahnen überqueren. Und davon gibt es an der Kolenfelder Straße einige.

Foto des Jahres

Die Abstimmung zum Foto des Jahres läuft noch.

Transaktion des Jahres

Scheckeinlösung. Zur Neueröffnung der neuen Sparkassen-Ausweichfiliale in der Südstraße waren auch ganz viele Vertreter aus der Blaulichtszene eingeladen. Denn zu diesem Anlass wurde die Wettschuld eingelöst, die die Sparkasse anlässlich des vorangegangen Rettertages verloren hatte: Es war gelungen, ein aus Feuerwehrschläuchen gelegtes Herz auf dem Marktplatz mit Menschen zu füllen. Jede der am Rettertag beteiligten Organisationen bekam dafür vom Geldinstitut 1.000 Euro. So standen dann für das offizielle Foto alle Rettervertreter aufgereiht mit überdimensionalen Schecks in der Fußgängerzone.

Schildbürgerstreich des Jahres

Das Sonnensegel. Die erste Version des Wunstorfer Sonnensegels am Barneplatz, das für mehr Schatten am Spielbereich sorgen sollte, hielt zwar die Sonne ab, aber nicht den Spott der Wunstorfer: Denn bei jedem Regen nahm es sofort die Form einer schlecht sitzenden Unterhose an und wurde dabei auch etwas inkontinent.

Investition des Jahres

Der Softeisautomat. Für einen Schwerpunkt in Sachen Speiseeis waren bislang eher Steinhude und die Kernstadt Wunstorf bekannt. Seit 2025 holt Kolenfeld auf – nun gibt es dort in den Sommermonaten auch jederzeit Softeis am Automaten.

Panne des Jahres

Das Wunstorf Elements. Es war der Schwimmbad-GAU für Wunstorf: Nachdem die Kombination von strukturellen, personellen und technischen Problemen Ende 2024 überraschend zur Einstellung des Hallenbadbetriebs geführt hatte, schienen die Schwierigkeiten ein viertel Jahr später zunächst im Griff zu sein – doch die Wiederöffnung hielt nur eine Woche. Erst zum Herbst 2025 konnte wieder ein regulärer und stabiler Hallenbadbetrieb gewährleistet werden.

Idee des Jahres

Das Wunstorf Elements. Aus der monatelang andauernden Panne und einem nicht mehr konkurrenzfähigen Hallenbad wird ein strahlendes Zukunftsprojekt: Bäderbetriebe und Politik setzen auf einen Teilneubau samt Sanierung im Bestand an alter Stelle – und wollen das Wunstorf Elements ohne zusätzliche Schließzeiten in gut 5 Jahren zur großen Schwimmbadlandschaft umgestalten.

Das Stadttheater im Jahr 1955 | Foto: Stadtarchiv Wunstorf, Nachlass Armin Mandel
Jubiläum des Jahres

Das Stadttheater wurde 75 Jahre alt.

Comeback des Jahres

Das „Küsters“ wurde umgestaltet und eröffnete mit neuer Leitung am 3. Oktober 2025 wieder mit neuen Konzepten.

Neuheit des Jahres

Die Gehwegnasen. In vielen Stichstraßen im Barneviertel wurden Verengungen auf die Straßen gesetzt, damit Fußgänger mehr Zeit haben, sich vor herannahenden Autos in Sicherheit zu bringen.

Personalie des Jahres

Carlos. Der drei Jahre alte Falklandkarakara rückte Anfang des Jahres in den Mittelpunkt, als er als dienstjüngster Angehöriger des LTG 62 bekannt wurde: Auf dem Fliegerhorst Wunstorf sorgt er ganz natürlich für freie Landebahnen für seine „großen Brüder“.

Wunstorfigster Moment des Jahres

Lob aus dem Norden. Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf schreibt eine Hommage über die Willkommenskultur in der Kulturstadt Wunstorf.

Die Auepost wünscht allen ein tolles Jahr 2026!

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